Der Zwinger "vom Rüstjer Forst" stellt sich vor:
(Stand Januar 2011)
Wir sind die drei Mädel's "vom Rüstjer Forst" und wollen uns hier mal vorstellen. Naja, es gehört ja auch fast noch der Junge Amor dazu, aber dazu gibt es später noch einige Info's, und schließlich haben wir Mädel's hier ja auch "das Sagen".
WIR, das sind
Celina-Aura of the white Roses, Angel-Blanche vom Ratzeburger Dom und Eyra-Angel vom Rüstjer Forst. Wir bewachen das Haus mit den vielen anderen Bewohnern darin, die aus Zwergkaninchen, Streifenhörnchen, die grünen Flattermänner (2 Amazonen) und die zwei Birmakatzen bestehen; ist eben eine tierische Wohngemeinschaft.

Unser Frauchen ist zuständig für unsere Ausbildung zum Begleithund (denn Erziehung muß sein! sagt Frauchen immer), für Spaß und Spiel, für unsere Pflege (damit wir immer gut aussehen) und natürlich für gefüllte Futternäpfe. Außerdem ist sie auch unser Chauffeur, denn wir lieben Ausflüge über Alles. Für die größeren Ausflüge macht unser Herrchen gerne den Fahrer, Frauchen mag nicht gerne so weite Strecken fahren. Er ist auch für Reparaturen zuständig und allgemein für's handwerkliche, zB.eine schöne gedämmte Hundehütte hat er für uns gebaut. Sollte Frauchen mal zu streng sein, dann ist Herrchen meist auf unserer Seite. Und: Er verwöhnt uns gerne, das ist eigentlich ein Geheimnis, denn wenn er in der Küche ist, fällt meistens etwas für uns ab. Auch dürfen wir, ganz selten mal, mit auf die Couch, er kann unseren Blicken einfach nicht widerstehen. Wir haben ihn schon gut um unsere Pfoten gewickelt.

Die Faszination für Weisse Schäferhunde begann bei Frauchen so Mitte der 80iger Jahre. Damals gab es die ersten Zeitungsartikel über die "Amerikanisch Canadisch Weissen Schäferhunde". Dann das erste Buch von Evelin Major, wo auch ein langhaariger Vertreter unserer Rasse abgebildet war. Die langhaarigen waren damals selten, aber es stand fest: Wenn ein Weisser, dann ein Langhaariger! Aber erst 1994 war es soweit, daß der erste Weisse Schäferhund Einzug hielt: Bona genannt Lady, begleitete Frauchen 12.5 Jahre durch`s Leben (siehe auch NACHRUF).

Bald kam der Wunsch auf, vielleicht selbst einmal zu züchten. Nur so einfach war es nicht und es galt so manche Hürde zu nehmen. Seit 2005 züchtet unser Frauchen in einem VDH (Verband für das Deutsches Hundewesen) anerkannten Verein, nach dem Motto "Klein aber Fein", denn pro Jahr wird, solange wir Mädel's mitspielen, ein Wurf Welpen erwartet. Dafür müssen wir einige Anforderungen erfüllen:
- HD- und ED -Untersuchungen (Hüfte und Ellenbogen röntgen)
- MDR-Gendefekt-Untersuchung
- DNA Einlagerung (für Abstammungsnachweise)
- Teilnahme an mindestens zwei VDH-Ausstellungen mit der Bewertung SG oder besser.
- Wesenstest / Zuchtzulassungsprüfung
- Audiometrische Untersuchung (Hörtest) (Zur Zeit (2009) freiwillig)
Erst wenn dies alles geschehen ist, beginnt die Zuchtplanung. Da Frauchen der Überzeugung ist, daß wir "Weissen" Spätentwickler sind, läßt sie uns erst im dritten Lebensjahr "Hochzeit" halten und den ersten Wurf erwarten. Allerhöchstens sind dann vier Würfe pro Hündin geplant; Gesundheit der Mutterhündin immer vorausgesetzt.

Die Welpen wachsen liebevoll umhegt im Haus auf. Zum Toben steht uns und den Welpen draußen ein großer Auslauf zur Verfügung. Ab der zweiten Lebenswoche, nachdem die Welpen ihre Augen geöffnet haben, wird auch schon mal mit dem Autofahren begonnen. Kontakt mit sogenannten "Fremden" (Besucher) steht ab der vierten Woche auf dem Stundenplan. Nach der ersten Impfung werden dann auch einige Ausflüge in die Feldmark unternommen und gleich mit "Leinentraining" auf Feldweg und Gehweg verbunden, so daß Leine und Halsband kein Fremdwort für die Kleinen sind.

Damit alles reibungslos funktioniert, haben wir in Frauchens Freundin Regina einen zuverlässigen Welpensitter gefunden. Sie hütet bei uns ein, für die Zeit in der Frauchen und Herrchen arbeiten und keinen "Welpenurlaub" haben. Bei Regina lebt Amor-Vitus vom Rüstjer Forst, den wir also auch fast täglich sehen und er in unserem Rudel integriert ist. Somit versuchen wir die Welpen gut auf ihr neues Leben vorzubereiten, damit sie für ihren neuen Besitzer ein zuverlässiger Begleiter werden.

Einige unserer Nachzuchten sind schon auf Ausstellungen vorgestellt worden (siehe ..-Wurf | Bilder der Welpen | Seite-3) und machen auch in verschiedenen Sportarten eine gute Figur (Mantrail, Rettungshund, Begleithund, Agility etc.).
Unser Zuchtziel ist es, gesunde, wesensstarke Welpen aufzuziehen, die ein sehr gutes Pigment aufweisen
(Schwarzfärbung von Nase, Lefzen, Augen, Pfotenballen, evtl.sogar Krallen und Haut) . Wir sind der Meinung, daß gerade das Pigment den Weissen Schäferhunden ihre besondere Ausstrahlung verleiht.

Vom Wesen her sind "wir Weisse" sehr agile Hunde, die gerne alles mit ihrer Familie mitmachen. Ob am Rad, als Reitbegleiter, als Joggingpartner, im Wasser oder bei Ballspielen, wir sind überall mit Begeisterung dabei. Vom Charakter her sind wir sehr sensibel, aber nicht ängstlich! Fremden gegenüber manchmal zunächst eher etwas zurückhaltend. Wir lernen sehr gerne und mögen geistige und körperliche Beschäftigung. Wenn Ihr uns dies alles bieten könnt, dann sind wir im Haus eher ruhig und ausgeglichen. Frauchen betitelt uns immer als "Schoßhund XXL (für unsere Größe sehr verschmust) mit Tesafilmeffekt (sehr anhänglich, denn da wo unsere Familie sich aufhält, wollen wir auch sein).

Wenn Ihr nun neugierig auf uns geworden seid, ruft doch einfach mal an. Vielleicht habt Ihr ja auch Lust, uns zu besuchen. Vereinbart doch einfach mit unserem Frauchen einen Termin, meist ist sie abends zu erreichen (Tel.Nr. oder e-mail-Adresse siehe unter Kontakt)

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